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Sonntag, 06.12.2015, 18:00

....ist in aller eile entstanden, denn der krampus und der nikolo waren schon seit dem ersten adventwochenende damit beschäftigt, den umzug in unser haus über die bühne zu bringen.

oben am bild seht ihr, dass die beiden sogar so lieb waren, und ein wenig weihnachtsdeko verteilt haben.
gottlob wussten die zwei sogar, in welcher der schier endlosen kisten und schachteln diese sachen untergebracht waren.
auch wenn ich jetzt nicht grad die ober-deko-queen bin, so mag ich doch ein wenig adventstimmung als zeichen der vorfreude verbreiten und das kann man eben nicht zuletzt ziemlich gut mit weihnachtlicher dekoration.



wie haltet ihr es mit der weihnachtsdeko?
da scheiden sich ja die geister, jedenfalls zwischen mann und frau :-)
aber ich habe auch freundinnen, die auf diesen, wie sie sagen "krempel" verzichten wollen.....
gestern allerdings war ich bei einer, die ihre ganze wohnung derart wohldosiert und geschmackvoll hinreissend schön und stimmungsvoll dekoriert hatte, dass ich aus dem schauen und staunen gar nicht rauskam.

wie jede und jeder auch mag, ich glaube, der hier fehlt nur ganz selten wo:



das zweite kerzerl brennt und mit diesem, mir alljährlich liebsten adventsong beginnen wir die neue woche.



viele fragen sich gerade in diesen zeiten von angst und sorge, die welt, die menschheit, die zukunft betreffend - wie gestalte ich advent und weihnacht, sodass es in dieser immer kälter, dunkler, ja gar grausamer werdenden welt trotzdem passend und "rechtens" ist?
eine mögliche antwort habe ich in den zeilen von Edith Maria Bürger gefunden und möchte sie euch mit auf den weg geben:

das licht in deiner dand

das licht in deiner hand,
trage es hinaus in die welt,
in der einsamkeit
und verzweiflung einzug hält,
armut den gipfel erreicht,
die würde vor mensch und natur
sich dem abgrund nähert.
denn die kraft und wärme
zieht kreise,
und endet nicht vor deiner tür.
das licht in deiner hand,
erhellt den morgen, den tag,
die finsternis,
in denen das wesentliche
einen namen trägt:
menschlichkeit.

(© Edith Maria Bürger)

schaut gut auf euch, auf eure nächsten und übernächsten, auch mal auf fremde und bedürftige, auf die natur, die tiere, auf unsere mutter erde!

herzliche grüße


Sonntag, 06.12.2015, 12:44

gesehen bei: livia klingl/facebook

dieses bild soll euch ein lächeln aufs gesicht zaubern. und einen lieben gruß von vadee hab ich auch f euch.

sie kommt erst des abends dazu, ihr türchen zu gestalten, da das mobile login leider immer noch nicht wieder funktioniert.

in diesem sinne

happy nikolo


eure jackie adventkalender


Freitag, 04.12.2015, 22:58

Hallo Ihr Lieben,

ursprünglich hatte ich ja nur das Adventtürchen vom 21. Dezember. Erst später hab ich mich entschieden, auch das Türchen des 5.12. zu gestalten.
Bei meinen Recherchen, hat sich dabei etwas Interessantes herausgestellt: nämlich, dass diese beiden Tage einen Zusammenhang haben. Oder eben keinen Zusammenhang, je nachdem, wie man es betrachtet ;-).

Perchtenlauf war für mich immer mit ‚den Bergen‘ verbunden. Bei uns im Flachland gab es schlichtweg keine Perchtenläufe oder Ähnliches. Heutzutage aber gibt es Krampusspektakel und Perchtenläufe. Und ehrlich gesagt, mich verwirrt das eher.
Denn der Krampus gehört für mich untrennbar zum Nikolaus. Aber es gab immer nur EINEN Krampus. Der Krampus war der furchterregende Geselle aus der Hölle, der die schlimmen Kinder in seiner Butte mit in die Hölle nahm.


Zum Teil sehr Widersprüchliches ergab mein Nachforschen, was denn nun der Unterschied zwischen Krampus und Perchten ist. Mein Conclusio daraus ergibt Folgendes:

Der Krampus
Er ist der Begleiter des Nikolaus. Während der Nikolaus die braven Kinder belohnt, bestraft der Krampus die Schlimmen. Obwohl es auch hier unterschiedliche Aussagen zu finden gibt, dürfte der Krampus tatsächlich den Teufel verkörpern und somit aus dem christlichen Kontext entstanden sein.
Eine Geschichte dazu ist die von Luzifer:
Luzifer, der ein Engel war, lehnte sich auf. (Auch da gibt es die unterschiedlichsten Ursachen zu finden. Angeblich ist jedoch keine niedergeschrieben). Erzengel Michael hat Luzifer daraufhin mit seinem Flammenschwert in die tiefste Hölle verbannt. Die Kette, die ein ikonografisches Symbol des Krampus ist, soll hier wohl die ‚Ankettung‘ in der Hölle darstellen. Wegen seiner Unbekehrbarkeit ist er verdammt, auf ewig in der Hölle zu bleiben.
Der Nikolaus und der Krampus verkörpern sozusagen die Grundaussage des Christentums: Wer zur Buße bereit ist, kann erlöst werden. Die Unbekehrbaren kommen zum Luzifer in die Hölle.

Eine Variante, weshalb Luzifer in die Hölle verbannt wurde ist die, dass er den Menschen seine Ehre erweisen sollte, dies aber verweigerte, weil der Mensch ein niedereres Wesen ist als die Engel.
So belohnt Nikolaus die, die entweder sowieso brav und gut waren. Denen, die ‚schlimm‘ waren wird mit dem Auftreten des Krampus in Aussicht gestellt, was sie erwartet, wenn sie nicht Buße tun. Kettengerassel und mit der Rute drohen, sollen die Andeutung noch unterstreichen. Und für die, die wirklich unbekehrbar sind, steht schon mal sicherheitshalber die Butte am Rücken des Krampus bereit.
Die Kennzeichen des Krampus sind ein dunkles, ja schwarzes, zotteliges Fell (wohl weil es vom Kohlenstaub und Russ des Höllenfeuers schwarz geworden ist), EIN Paar Hörner, ein Schwanz und er ist zumeist Paarhufer. Er trägt die erwähnte Butte, eine Kette und eine Rute.
Wobei die Rute das für mich unerklärlichste ist, wenn der Krampus wirklich den Teufel verkörpern soll. Die Rute ist nämlich aus Birkenzweigen, die schon im Winter die Knospen für das Frühjahr tragen, und ist ein Symbol der Fruchtbarkeit. Was nun wirklich nicht zum Teufel passt…. Aber vielleicht wurde ja auch da mit der Zeit einiges vermischt von den Leuten?!

Apropos Teufel. Zur Zeit der Inquisition war der Krampus verboten, weil es niemandem gestattet war, in Form des Teufels aufzutreten. Doch, wie vielfach gelesen im www, hat sicher der Brauch des Krampus in schwer zugänglichen Gegenden der Berge erhalten und wurde ab 1900 wieder verbreitet.

Was ist nun der Unterschied zu den Perchten?
Der Krampus tritt nur mit dem Nikolaus auf. Wobei er am 5.12. noch wild ist, weil ja der Nikolaus noch nicht dabei ist. Sobald der aber da ist, ist der Krampus ‚gezähmter‘.

Die Perchten
Sie sind auf „heidnischen“ Bräuche zurückzuführen und sie treten nur in den Rauhnächten auf (oder auch in der Faschingszeit). Dazu mehr am 21.12., der Thomasnacht und damit der – in früheren Zeiten! – ersten der 12 Rauhnächte.

Liebe Grüße
Soul

PS: Leider konnte ich keinen Krampus auftreiben, der sich als Fotomodell zur Verfügung stellt. ;-) Deshalb nur ein Stück vom Höllenfeuer....


Freitag, 04.12.2015, 17:15

Der Tag der Heiligen Barbara. Meine Oma war auch eine Barbara. Die war am Land zu Hause, da sagt man zu Barbara "Wetti".
Als Tochter eines Bauern verliebte sie sich in ihrem Ort in eine "gute Partie" mit einem großen Hof auf der Traun-Enns-Platte. Das sah die Mutter meines (zukünftige ) Opas nicht gern und verbot ihm die Hochzeit. Der Opa gab nicht aus und stand zu ihr. Bald stellten sich Kinder ein und sie beschlossen, der "Bösen Alten" die Bude mit Kindern anzufüllen, dann würde es ihr schon recht werden.

Also wurde geheiratet: Hochzeitsreise zum Isonzo wo Opas jüngster Bruder gefallen war. Die Familie wohnte am HOf: die Adelige Bisguadn im 1.Stock, die FAmilie in einem feuchten Zimmer ebenerdig. Bald wurden die Kinder krank und Oma rettete die Kleinen indem sie zurück zu ihrem Bruder zog auf den elterlichen Hof. Da platzte dem Opa der Kragen. Er quartierte seine "Frau Mamá" bei seiner Schwester ein und beendete die Zickerei.

Meine Oma überstand auch den 2. Weltkrieg und seine Grausamkeiten. Angeblich war ihr Vorschlag, sich mit der ganzen Familie zu vergiften, als die Nazis kamen und alles nach dem Schwager durchsuchten- nicht eben zimperlich.

Ihre einzige Tochter ist meine Mutter. Die wurde in der Schwangerschaft zu mit halbseitig gelähmt und der Vater des Kindes vertschüßte sich. Also war sie alleinstehen und alleinerziehend mit einem ledigen Kind. (shocking - besonders in der Klosterschule..) Also ware die Eltern zur Stelle - für den Unterhalt, die Unterkunft, die Arztwegen,..
Meine Mutter war bald wieder berufstätig und als ganz junge Frau Anfang 20 ging sie auch aus. Also wuchs ich eigentlich bei meiner Oma auf - bei meinen Großeltern. Mein Opa war meine Vaterfigur. Meine Großmutter schlurfte mit mir durch das Herbstlauf, die lehrte mich Sprüche und Kinderlieder (schlinke- schlanke; ein Hut, ein Stock, ein Regenschirm) Sie war für mich da wenn ich krank war und war sehr streng.

Am 4,12. hat sie ihren Namenstag. Wir bekamen damals nicht heraus wann mein Namenstag ist und so begab es sich, daß wir immer mitsammen feiern. "Feiern" ist etwas übertrieben aber es gab halt irgendeine Kleinigkeit und als ich erwachsen war, stieß man an diesem Tag darauf an. Sie starb 1999. Den wichtigsten Mann in meinem Leben gab es damals schon - der war beim Begräbnis dabei. In der Ferne - weil ich ihn noch nicht einmal meinen Eltern vorgestellt hatte.
Ich gehe NIE an ihr Grab. Das ist mir zu schmerzhaft. Ich weine auch jetzt um meine Oma als ich diese Zeilen schreibe.

Um die Barbara, die heute Namenstag hat...........
RIP
"Lotte"


Freitag, 04.12.2015, 12:20

Hallo meine Lieben!

Aufgrund der technischen Probleme beim Login gibt es das 3. Türchen erst heute. Gut Ding braucht Weile sozusagen :-)

In der Adventzeit liebe ich es, das Haus zu dekorieren. Obwohl ich schon sehr viel Deko habe, kann ich es nicht lassen, jedes Jahr weitere zu kaufen oder zu basteln.

Was braucht ihr dafür:
1 Marmeladeglas
alte Musiknoten (ich habe von meinen eine Kopie angefertigt und damit gearbeitet)
rot-weiße Paketschnur
Streudeko
Kerzensand
1 Teelicht
Klebestreifen
Schere



Ich habe von meinen (ur-)alten Musiknoten einen Streifen abgerissen. Ihr könnt ihn auch schneiden, allerdings gefällt mir der „Abriss“ besser. Außerdem musste ich noch etwas tricksen, da der Streifen nicht ganz um das Marmeladeglas reichte :-)



Danach habe ich den Streifen mit Klebeband ungefähr mittig auf das Glas geklebt. Die Breite des Streifens könnt ihr natürlich beliebig wählen.



Die Länge der Schnur habe ich so gewählt, dass ich sei dreimal um das Glas wickeln und noch leicht eine Masche binden konnte.



Zur Masche habe ich nun die Streudeko gesteckt. Alternativ könnte man einen kleinen Tannenzweig oder einen weihnachtlichen Sticker nehmen.



Zum Schluss habe ich etwas Kerzensand (hier in beige-grau) in das Glas geschüttet und ein Teelicht reingestellt. Und fertig ist ein einfaches und günstiges weihnachtliches Windlicht.



Ich hoffe, euch hat das Türchen gefallen und wünsche euch noch einen schönen Dezembertag!

Liebe Grüße,
eure fulmi


Dienstag, 01.12.2015, 20:31

Weihnachten ...

Heutzutage wird ja alles über Suchmaschinen im Internet gefunden, recherchiert, gelernt.

Darum habe ich einfach mal „Weihnachten2015“ gegoogelt und auch „Weihnachten“

Die Suchmaschine wurde auch schnell fündig. Bei „Weihnachten 2015“ hatte sie innerhalb von 47 Sekunden 38´000´000.
Bei „Weihnachten“ in 38 Sekunden 331´000´000 Ergebnisse.
Sehr beachtlich wie ich finde.

Doch was mir da angezeigt wurde hat mich dazu veranlasst meine Stirn zu runzeln. Was bitte ist denn aus Weihnachten geworden?
Urlaub, Deko, Geschenke und zwar von allen Anbietern die man sich vorstellen kann. 2 Links am Anfang waren einmal eine Erklärung was Weihnachten ist und der zweite einer in dem Weihnachtlieder und Bräuche vorgestellt wurden. ALLES andere kommerziell.
Schade – oder? Schade dass es tatsächlich immer und überall nur noch ums Geschäft geht.

Umso erfreulicher und zu Herzen gehend wenn ich mitbekomme das es viele Menschen gibt die sich tatsächlich immer mehr davon abwenden.

Kleine Geschichten zu Weihnachten:
1. Ich hatte beschlossen keinen Weihnachtsbaum zu haben in diesem Jahr. Doch als ich am 24. Nach der Arbeit so gegen ca. 16:00Uhr auf dem Weg nach Hause war fuhr ich an einem Christbaumverkaufsstand vorbei. Der Verkäufer packte gerade zusammen, Flutlicht war an und ich entschied ganz spontan an zu halten. Auf die Frage ob es noch einen Baum gibt, gab´s eine Gegenfrage; „wo kommen Sie denn so spät noch her?“ Ich habe geantwortet von wo ich kam und das ich eigentlich keinen Baum wollte. Es wurde ein wundervolles Gespräch draus und ich bekam ein 80cm großes Bäumchen geschenkt. Weil so eine nette Frau mit so schönen roten Haaren einen Baum haben muss. Ich war dann gegen fünf zu Hause und es wurde der wunderschönste Baum den ich jemals hatte.

2.Ich hatte einen sehr guten Freund der am hl. Abend alleine war und nicht feiern wollte. Seine Tochter würde die ganzen Feiertage über bei ihrer Mutter bleiben. Ich habe dann am 24. beschlossen das das nicht ginge – so ganz alleine und traurig. Nach der Arbeit habe ich einen Baum gekauft, sehr dünn, sehr schief. Und bin dann noch schnell in den Supermarkt einkaufen. Den Baum und die Einkäufe habe ich im Auto gelassen. Kerzen und Christbaumkugeln aus dem Keller geholt, eine gemeinsame Freundin mitgenommen. Mit der ich vorher ausgemacht habe; wir fahren jetzt zu unserem Freund und feiern hl. Abend. Wir haben gekocht, den schiefen Baum geschmückt, gelacht, gegessen, gesungen, Geschenke ausgepackt. Wir hatten ein wundervolles Weihnachtsfest denn niemand war alleine und niemand war traurig auch an den Feiertagen.

3.Es fängt an so um den 2. Advent .. ich schreibe Weihnachtskarten, an Menschen die ich mag, mit denen ich zu tun habe oder sich ich nur ein Mal im Jahr sehe oder weniger. Ich schreibe was mich bewegt und was mich berührt und was ich mit ihnen teilen möchte. Ja sogar vom Gänseblümchen im Sommer und vom Rotkehlchen an meiner Futterstelle schreibe ich. Ich nehme mir Zeit und denke an diese Menschen. Frage wie es ihnen geht und was sie erlebt haben. Ich denke an sie und fühle sie sind mir Nah. Eine meiner größten Freuden und sie kommen zurück. So viele wunderbare Momente, festgehalten auf einer Karte, in einem Brief. Wundervolle Moment als sie erlebt wurde, wundervolle Momente als sie geschrieben wurden, wundervolle Momente als ich den Briefkasten öffnete, wundervolle Momente wenn ich sie lese und die Karten betrachte, die ich unter meinen Baum aufstelle.

4.Vor meinem Kamin stapeln sich die Bücher - bald jeden Tag kommt eins dazu. Alte die ich fast auswendig kann, neue wundervolle die auch noch so gut riechen, wieder andere mit Eselsohren oder vergilbt, welche die ich schon lange habe und noch nie gelesen habe. Stapel über Stapel, bunt gemischt mit Decken und Kissen und Kerzen und ich mitten drin. Das sind die Abende die ich liebe, das sind die Abende die mir den Advent bringen, das sind die Tage an denen ich keinen Fuß vor die Tür setzte - das ist meine stade Zeit und wer da natürlich nie fehlen darf; Rainer Maria Rilke

Es treibt der Wind im Winterwalde

Es treibt der Wind im Winterwalde
die Flockenherde wie ein Hirt
und manche Tanne ahnt wie balde
sie fromm und lichterheilig wird;
und lauscht hinaus. Den weissen Wegen
streckt sie die Zweige hin - bereit
und wehrt dem Wind und wächst entgegen
der einen Nacht der Herrlichkeit.

Rainer Maria Rilke (1875 - 1926)

Vielleicht habt ihr auch wundervolle Advent- und Weihnachtsgeschichten und lasst uns alle daran teilhaben.

Fröhlichen 2. Dezember
espresso