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Dienstag, 15.12.2015, 19:03

Weihnachten – Hermann Hesse

Ich sehn' mich so nach einem Land
der Ruhe und Geborgenheit
Ich glaub', ich hab's einmal gekannt,
als ich den Sternenhimmel weit
und klar vor meinen Augen sah,
unendlich großes Weltenall.
Und etwas dann mit mir geschah:
Ich ahnte, spürte auf einmal,
daß alles: Sterne, Berg und Tal,
ob ferne Länder, fremdes Volk,
sei es der Mond, sei's Sonnnenstrahl,
daß Regen, Schnee und jede Wolk,
daß all das in mir drin ich find,
verkleinert, einmalig und schön
Ich muß gar nicht zu jedem hin,
ich spür das Schwingen, spür die Tön'
ein's jeden Dinges, nah und fern,
wenn ich mich öffne und werd' still
in Ehrfurcht vor dem großen Herrn,
der all dies schuf und halten will.
Ich glaube, daß war der Moment,
den sicher jeder von euch kennt,
in dem der Mensch zur Lieb' bereit:
Ich glaub, da ist Weihnachten nicht weit!




Ich wünsch euch, dass ihr die Vorweihnachtszeit ruhig genießen könnt.
Freut euch bald ist das Christkind da.





Dienstag, 15.12.2015, 06:02

Der Weihnachtsabend rüchte immer näher, und eine große Anzahl von wunderschönen Bäumen wurde zum Verkauf angeboten. Alle Arten an Nadelbäumen standen in voller Größe und erhobenem Stolze neben- und hintereinander. Sie warteten darauf, mitgenommen zu werden.
Nur eine kleine Fichte, welche von de Natur nicht gerade als "Schönheit" ins Leben gerufen wurde, stand ein wenig abseits.
Alle Bäume lachten laut und meinten:" Wie siehst du denn nur aus, glaubst du wirklich, dass Dich jemand mitnehmen wird?"
Die Fichte war sehr traurig und weinte bitterlich.
Da geschah es, dass einige Meisen in der Luft fröhlich umherflogen und sich auf den stattlichen Bäumen ausruhen wollten. "Verschwindet!", riefen die Bäume. "Wir sind Christbäume und wollen nicht, dsss ihr uns gar noch beschmutzt."
Das hörte die kleine Fichte und rief den Meisen zu:"Kommt doch alle zu mir und richtet euch auf meinem Haupte ein.
Meine Äste sind zwar schütter, meine Nadeln nicht vom hellsten Glanze, und meine Größe ist eher klein geraten - aber was ich habe, ist ein großes Herz. Und darin habe ich für alle Platz."
Die Meisen flogen geschwind daher und bemerkten, dass die Fichte sehr traurig war.
"Warum weinst Du?", fragte eine der Meisen. Die Fichte antwortete:"Schaut mich doch an, mit meinem Aussehen kann ich am Heiligen Abend kein Kinderherz erfreuen, und es will mich bestimmt niemand kaufen.!
In diesem Moment kam ein Vater mit seinem kleinen Sohn Maxi. Sie gingen von einem Baum zum anderen.
Zum Schluss blieben sie vor der Fichte stehen. Der Vater sagte:"Dieser Baum ist der richtigen, den nehmen wir!"
Maxi blickte erstaunt und meinte:"Den will ich aber nicht. Er ist nicht schön und schau doch einmal genau hin Papa, in der Mitte fehlen die Äste.
Der Baum ist viel zu klein und sein Stamm zu dick."
Der Vater lächelte sanft:"Gerade deshalb nehmen wir ihn mit, denn eines sollst Du nie vergessen: Im Stamme liegen die Werte! Das Christkind wird den Baum in vollstem Lichterglanz erscheinen lassen, und dieser Baum soll einmal in seinem Leben zum schönsten werden."
Am Weihnachtsabend, als das Christkind läutete, öffnete man die Türe des Raumes, und es strahlte ein wunderschön glitzernder und mit Kerzen beleuchteter Christbaum Maxi entgegen. Maxi nahm seinen Vater an der Hand und sprach ganz leise:"Papa, Du hattest Recht, es ist der schönste Baum auf der ganzen Welt."
Als die einst traurige Fichte dies hörte, strahlte sie vor Glück. Und während das Lied "Stille Nacht, heilige Nacht" erklang, konnte man den wohltuenden Fichtenduft als ein keines Dankeschön verspüren.

Schöne Vorweihnachtszeit Euch allen,
glg Indian


Sonntag, 13.12.2015, 17:46

Diese Geschichte habe ich vor einigen Jahren bei einem Adventkonzert vorgelesen.
Sie passt jedes Jahr aufs neue ........


DIE VIER KERZEN

Vier Kerzen brannten am Adventkranz. Es war ganz still.
So still, dass man hörte, wie die Kerzen zu reden begannen.

Die erste Kerze seufzte und sagte:
,,Ich heiße Frieden. Aber mein Licht ist zu schwach.
Die Menschen halten keinen Frieden, sie wollen mich nicht."
Das zaghafte Flämmchen flackerte noch einmal auf und erlosch
schließlich ganz.

Daraufhin sagte die zweite Kerze: ,,Ich heiße Glauben.
Aber ich komme mir völlig überflüssig vor.
Die Menschen wollen von Gott nichts wissen.
Es hat gar keinen Sinn mehr, dass ich noch brenne."
Ein eisiger Luftzug wehte durch den Raum,
und auch die zweite Kerze erlosch.

Leise und traurig meldete sich nun die dritte Kerze zu Wort:
,,Ich heiße Liebe. Auch mir fehlt die Kraft zu brennen.
Die Menschen achten nicht mehr auf mich.
Sie sehen nur sich selbst und finden nicht zueinander."
Und mit einem letzten Aufflammen war auch dieses Licht
zum glimmenden Docht verlöscht.

Da kam ein Kind in das Zimmer.
Es schaute die dunklen Kerzen an
und sagte verwundert: ,,Aber, warum brennt ihr nicht?“
Da meldete sich die vierte Kerze. Sie sagte:

,,Hab keine Sorge ! Solange ich noch brenne,
kannst Du auch die anderen Kerzen immer wieder von
Neuem entzünden. Ich heiße nämlich Hoffnung !.,,
Und mit einem Streichholz nahm das Kind Licht von
dieser Kerze und gab es an die anderen weiter –
an den Frieden, den Glauben und die Liebe.



Und wie jedes Jahr werde ich allen, die sich das antun wollen :-)))))))) noch was vorsingen.
*griiiins* :-D

JIINGLE BELL ROCK

https://www.facebook.com/eve1yn/videos/10205398231656727/?l=848339028058870940


Und zu guter letzt gibt's noch mein eigenes Lieblingsgedicht.
Ich glaub zwar, dass ich es schon einmal gepostet habe, aber das ist sicher seeehr lange aus.
Außerdem werdens vielleicht gar nicht alle verstehn, dann ist es
wieder ganz wie neu. :-)



WEIHNOCHTN IS

Weihnochtn is,
ma kauns übaroi segn.
Weihnochtn is,
a wauns vü ned megn.

Is ma wuascht wos ihr tats,
is ma wuascht wos es denkts.
I gfrei mi auf Weihnochtn,
und ned nua wegn die Gschenk.

Egal ob se d’Leit in die Gschäfta darennan,
egal waun nur wenig Adventkeazn brennan.
I gfrei mi auf Weihnochtn mit olln Drum und Drau,
söbst Schuid, wer sie gor nimma gfrein kau.

Segts ned oiwei nur ’s Schlechte,
so vü Schens gibt ’s auf da Wöt,
und bitte goa sche, porobiert ’s es,
denkts Weihnochtn ned nur auns Göd.

Weihnochtn is,
i riach ’s und i her ’s.
Weihnochtn is,
ma gspiat des, i schwör ’s.

Is wuascht, wos jetzt tats,
is wuascht wo’s jetzt sitzts,
hoits d’ Nosn in d’ Luft,
und die Ohrn gespitzt.

Hert ’s is? Segt ’s is?
Kennt ’s is fühn?
Des is Weihnochtn!
I hob ned übatriebm.

Ich wünsch euch noch eine schöne Zeit ... ohne zu viel Stress.


LG
eve


Sonntag, 13.12.2015, 09:33

Guten Morgen, meine Lieben!

Nach meiner Bastelanleitung (danke für eure Kommentare) habe ich heute die Ehre, ein zweites Türchen bei unserem Adventkalender zu "gestalten".
Lange hab ich überlegt, womit ich es denn befüllen könnte. Nach einer langen Suche habe ich dann den nachfolgenden Text entdeckt, den ich euch nicht vorenthalten möchte.


Es war keine Liebe darin
(Wilhelm Busch)

Es war an einem Tag kurz vor Weihnachten. Ich machte einen Rundgang durch das Altenheim. Zu den Zimmer eines alten Herrn, der allein für sich wohnte, war vor einer Viertelstunde noch die Paketpost heraufgekommen. Darum wunderte es mich nicht, dass auf mein Klopfen zunächst keine Antwort kam.

"Aha, das Weihnachtspaket!" dachte ich. Tatsächlich, als es endlich hieß "Herein!" stand der alte Herr vor dem Tisch und stocherte in dem eben geöffneten Paket. Man sah auf den ersten Blick, dass es ein reiches Paket war. Später hörte ich, dass die Absenderin, die Tochter des alten Herrn, eine reiche Geschäftsfrau war.

Damals litten alle Leute Not und Mangel. Es war die Hungerzeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Doch in diesem Paket sah man Zigarren, Tabak, Cognac, Rotwein, gefütterte Schuhe, warme Sachen - alles, was man sich nur ersehnen konnte. Der alte Herr aber machte zu all dem nur ein mürrisches Gesicht. Kein Fünkchen Freude war zu sehen. "Aber, Herr Maier", sagte ich jetzt, "wie kann man vor solch einem Weihnachtspaket solch ein trauriges Gesicht machen? Da ist doch alles gute darin!" Da sah mich der alte Herr an und sagte: "Da ist keine Liebe darin!"

Dann begann er, von seiner reichen Tochter zu erzählen. Sie hatte das Paket von den Angestellten packen lassen. Sie hatte eine billige vorgedruckte Weihnachtskarte geholt und darunter geschrieben: "Deine Tochter Luise und Schwiegersohn". Sonst nichts, kein persönlicher Weihnachtswunsch, kein Besuch, keine Einladung: "Feiere das Fest mit uns!"

Die besten ausgesuchten Geschenke waren Stück für Stück noch mit den Preisschildern versehen, damit der alte Vater merken sollte, was man für ihn ausgegeben hatte. Er hatte recht: "Es ist keine Liebe darin!"

Die schönsten und reichsten Geschenke sind nichts wert und können keine Freude machen, wenn keine Liebe darin ist.


Und weil dieser Werbespot so gut dazu passt, möchte ich ihn euch gerne zeigen:




Zum Abschluss noch ein Weihnachtslied, dass ich im Moment rauf und runter höre und ich jedes Mal eine Gänsehaut bekomme und mächtig Pipi in den Augen hab...




Ich wünsche euch einen schönen 3. Adventsonntag! Ich verbringe ihn heute mit meinem Papa und seiner Lebensgefährtin, dem SchwiePa samt Stiefschwiegerdrachen und natürlich mit Hernn Schatzi!

lg
eure fulmi

P.S. Hab es vorher versehentlich in meinem Blog gepostet....das kommt davon, wenn man nicht ganz ausgeschlafen ist :-)


Samstag, 12.12.2015, 11:23
Jetzt sind bereits 12 Tage im Dezember vergangen und nur noch 12 Tage bis Weihnachten ist.
Ich freu mich schon sehr auf das Fest im Kreise der Familie. Heuer wird unsere Vera erstmals alles so richtig miterleben. Den Christbaum geschmückt mit bunten Kugeln, Lametta und Kerzen wird Vera wohl bestaunen.



Es war der 12. Dezember 2013.

Nasser Schnee patzte schwer und unerträglich laut auf die Terrasse und der elektrische Schneemann kämpfte mühsam gegen den dichten Schneefall.
Drinnen roch es nach Schweiß, Angst und Tod.
Cindy lag auf dem Teppich, Thomas strich ihr zitternd durch das bebende Fell.
Thomas gegenüber kniete die Tierärztin, die angeblich erlösende Spritze immer noch in der Hand. Thomas war verzweifelt. Diese Schäferhündin hatte er wirklich geliebt, was heißt "hatte", er liebte sie natürlich auch jetzt, jetzt mehr denn je, jetzt, da er sie auf ihrem letzten Weg begleiten musste. Das Krebsgeschwür hatte unerträgliche Ausmaße erreicht, die Schmerzen bei jedem Schritt waren augenscheinlich und nur mehr Qual. Er, Thomas, musste sie von ihren Schmerzen befreien, er, Thomas, musste sie töten lassen. Einschläfern nennt man dies beschwichtigend. Thomas zitterte wie der sprichwörtliche nasse Hund, er litt wie ein Hund, er wollte mit Cindy mitgehen, aber wer sollte ihm die Spritze setzen?

Thomas hatte eben seinen Pensionsbescheid erhalten. Ab 1.1.2014 Pension! Zeit zum Entspannen, Zeit für Cindy, Zeit zum Spazierengehen, Zeit für Freizeit und Zeit für Zukunft! Seine Frau war schon vor Jahren gestorben, er hatte sein Geschäft alleine weiter geführt und diesen 1.1. herbeigesehnt.

Es war der 12. Dezember 2014.

Thomas schlurfte mit aufgeschlagenem Mantelkragen durch den fallenden Schnee. Schnee, der leicht wie Federn in krummen Bahnen von Oben segelte. Thomas hatte kein Ziel. So, wie immer die letze Zeit, zog er einfach seine Bahnen durch den Park.
Plötzlich ein hysterisches Bellen, ein Jagen durch das Unterholz und ohne zu bremsen fliegt ein junger Hund auf seinen Arm. Zitternd und jaulend. Thomas hält ihn instinktiv fest, streichelt ihn, versucht ihn zu beruhigen, bemerkt die Panik im zitternden Fellknäuel.
Mit hochrotem Kopf, eine Peitsche in der Rechten schnaubt ein glatzköpfiger Mann aus dem Wald. "Sauvieh, verdammtes. Als Wachhund hab ich ihn gekauft, das verdammte Vieh ist ein gutmütiger Trottel, der bewacht mein Haus sicher nie. Manieren. Manieren muss man ihm beibringen."
"Sind 300 ok?". "Hä? Bitte?" "Ich kauf ihn dir ab."

Es kam der 24. Dezember 2014.

Thomas und Cindy liegen auf dem Teppich, der alte Plastikschneemann grinst wie jede Weihnachten von der Terrasse in den Wohnraum, Thomas liest Cindy aus Dickens Weihnachtsgeschichten vor. Cindy schleckt an seiner Hand und denkt sich "Wiedergeburt ist schon eine geile Sache."



copyright: Hannes H. - Geschichte
copyright sandra 38 - Fotos