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Montag, 21.12.2015, 20:24
Das Jahr ward alt. Hat dünnes Haar.
Ist gar nicht sehr gesund.
Kennt seinen letzten Tag, das Jahr.
Kennt gar die letzte Stund.


Ist viel geschehn. Ward viel versäumt.
Ruht beides unterm Schnee.
Weiß liegt die Welt, wie hingeträumt.
Und Wehmut tut halt weh.


Noch wächst der Mond. Noch schmilzt er hin.
Nichts bleibt. Und nichts vergeht.
Ist alles Wahn. Hat alles Sinn.
Nützt nichts, dass man's versteht.


Und wieder stapft der Nikolaus
durch jeden Kindertraum.
Und wieder blüht in jedem Haus
der goldengrüne Baum.


Warst auch ein Kind. Hast selbst gefühlt,
wie hold Christbäume blühn.
Hast nun den Weihnachtsmann gespielt
und glaubst nicht mehr an ihn.


Bald trifft das Jahr der zwölfte Schlag.
Dann dröhnt das Erz und spricht:
"Das Jahr kennt seinen letzten Tag,
und du kennst deinen nicht."



(Erich Kästner)


Montag, 21.12.2015, 00:46

Hallo Ihr Lieben,

der 21. Dezember hat große Bedeutung in vielerlei Hinsicht.

Wintersonnenwende
Kürzester Tag, längste Nacht. Winterbeginn. In dieser tiefsten, finstersten Nacht gebiert die 'große Göttin' das Sonnenkind.
Dieses 'Neuerwachen' des Lichtes wird schon seit langer Zeit und in den verschiedensten Kulturen gefeiert und zelebriert.
Übrigens ist heuer die Wintersonnenwende und damit der Beginn des Winters am 22.12.

Thomasnacht
Thomas war ja bekanntlich einer der 12 Aposteln Jesu. Aber auch der ungläubigste von allen, denn er konnte das Wunder der Auferstehung Jesus nicht glauben. Jesus erschien ihm und ließ Thomas seine Wunden berühren. Erst da konnte auch Thomas es glauben.
Da Thomas sich sozusagen am längsten in der "Nacht des Zweifels" befand, gedenkt man des heiligen Thomas in der längsten Nacht des Jahres.


Rauhnächte
Die Thomasnacht galt früher als die erste der Rauhnächte. Heute gelten die Tage die Tage vom 24.12. bis zum Heiligen Drei Königstag als Rauhnächte.
In längst vergangenen Zeiten richtete man sich nach dem Mond und seinen Zyklen. Nachdem ein Mondzyklus 29,5 Tage lang ist und 12 Mondzyklen somit 354 Tage ergeben, waren die 12 Tage Differenz, die sich zum Sonnenkalender ergaben sozusagen "außerhalb der Zeit". Daher auch der Ausspruch "Zwischen den Jahren". Nach keltischem Glauben waren der Herbst und der Winter die 'Nacht' des Jahres, deshalb spricht man von Rauhnächten.
Man glaubte, dass in diesen Tagen die Gesetze der Natur außer Kraft gesetzt und die Tore zu 'anderen Welten' offen sind.
Durch diese Tore kommen dann auch die Geister und Dämonen.

Perchten
So wie bei vielen anderen Bräuchen, gibt es auch hier widersprüchliche Überlieferungen. Mal sind die Perchten die Gefolgsleute der Göttin Perchta, die in 'Wilder Jagd' durch die Gegend ziehen und Seelen aufsammeln. Diese Gefolgsleute sollen selber Seelen sein, die 'vor ihrer Zeit' gestorben sind. Sie und Perchta wollen den Menschen grundsätzlich nichts Böses, doch ist es angeblich ratsam sich die wilde Jagd nicht anzusehen. Am besten ist es, sich im Haus einzuschließen und zu beten....

Ein ander Mal sind die Perchten die, die die bösen Geister mit ihrem Lärm und Getöse vertreiben sollen.

Die Unterschiede zwischen Krampus und Perchten sind zum einen die Zeit ihres 'Auftritts'. Der Krampus ist Begleiter des Nikolaus und daher tritt er nur um den 5. und 6. Dezember auf. Außerdem hat er schwarzes Fell und immer nur ein Paar Hörner.
Die Perchten haben ein hellgraues oder weißes Fell und auch mehr paar Hörner. Und sie sind Gesellen der Rauhnächte.

Perchta wiederum ist eine Sagengestalt, die Faulheit bestraft (und angeblich auch welche, die irgendwelche Festtagsessensgebote missachten) und die Fleiß und Hifsbereitschaft belohnt.

Ob nun die Rauhnächte schon in der Thomasnacht anfangen und damit Geister durch die Lüfte ziehen oder nicht, jedenfalls werden die Tage ab der Wintersonnenwende wieder länger.

Ich wünsche Euch ein schönes Weihnachtsfest!

glg soul


Samstag, 19.12.2015, 18:50

Advent, Advent,
ein Lichtlein brennt!
Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier,
dann steht das Christkind vor der Tür!

Die 4. Kerze brennt und auch die Anklöpfelgruppe
war gestern da, beides ein Zeichen das der Heilige Abend
nicht mehr weit ist. Damit wächst auch die Vorfreude auf
Weihnachten, nur noch viermal schlafen dann ist es soweit.
Doch frage ich mich, ist Weihnachten immer noch wie früher?
Heute wird zwar mehr und teurer geschenkt, aber es
kommt mir vor der Weihnachtsgedanke ist nicht mehr
wie es einmal war. Es zählt vielmehr das man gerade
das Geschenk bekommt, dass gerade angesagt ist.

Folgende Geschichte von Ludwig Thoma drückt
das sehr gut aus. Weihnachten wie es früher einmal war. Anbei habe ich zwei Fotos auf einem sieht man meinen Bruder als er klein war in seinem Schaukelpferd und auf den Zweiten sieht man meine Mutter wie sie meinen Bruder den Christbaum zeigt.

Christkindl-Ahnung im Advent
von Ludwig Thoma

Erleben eigentlich Stadtkinder Weihnachtsfreuden? Erlebt man sie heute noch? Ich will es allen wünschen, aber ich kann es nicht glauben, daß das Fest in der Stadt mit ihren Straßen und engen Gassen das sein kann, was es uns Kindern im Walde gewesen ist.
Der erste Schnee erregte schon liebliche Ahnungen, die bald verstärkt wurden, wenn es im Haus nach Pfeffernüssen, Makronen und Kaffeekuchen zu riechen begann, wenn am langen Tische der Herr Oberförster und seine Jäger mit den Marzipanmodeln ganz zahme, häusliche Dinge verrichteten, wenn an den langen Abenden sich das wohlige Gefühl der Zusammengehörigkeit auf dieser Insel, die Tag und Tag stiller wurde, verbreitete.
In der Stadt kam das Christkind nur einmal,

aber in der Riß wurde es schon Wochen vorher im Walde gesehen, bald kam der, bald jener Jagdgehilfe mit der Meldung herein, daß er es auf der Jachenauer Seite oder hinter Ochsensitzer habe fliegen sehen. In klaren Nächten mußte man bloß vor die Türe gehen, dann hörte man vom Walde herüber ein feines Klingeln und sah in den Büschen ein Licht aufblitzen. Da röteten sich die Backen vor Aufregung, und die Augen blitzten vor freudiger Erwartung.
Je näher aber der Heilige Abend kam desto näher kam auch das Christkind ans Haus, ein Licht huschte an den Fenstern des Schlafzimmers vorüber, und es klang wie von leise gerüttelten Schlittenschellen. Da setzten wir uns in den Betten auf und schauten sehnsüchtig ins Dunkel hinaus; die großen Kinder aber, die unten standen und auf eine Stange Lichter befestigt hatten, der Jagdgehilfe Bauer und sein Oberförster, freuten sich kaum weniger.




Es gab natürlich in den kleinen Verhältnissen kein Übermaß
an Geschenken, aber was gegeben wurde,
war mit aufmerksamer Beachtung eines Wunsches gewählt und erregte Freude. Als meine Mutter an einem Morgen nach der Bescherung ins Zimmer trat, wo der Christbaum stand, sah sie mich stolz mit meinem Säbel herumspazieren, aber ebenso frohbewegt schritt mein Vater im Hemde auf und ab und hatte den neuen Werderstutzen umgehängt, den ihm das Christkind gebracht hatte.
Wenn der Weg offen war, fuhren meine Eltern nach den Feiertagen auf kurze Zeit zu den Verwandten nach Ammergau. Ich mag an die fünf Jahre gewesen sein, als ich zum ersten Male mitkommen durfte, und wie der Schlitten die Höhe oberhalb Wallgau erreichte, von wo sich aus der Blick auf das Dorf öffnete, war ich außer mir vor Erstaunen über die vielen Häuser, die Dach an Dach nebeneinander standen. Für mich hatte es bis dahin bloß drei Häuser in der Welt gegeben.
Ich wünsche euch ein schönes Weihnachtsfest.

Frohe Weihnachten und alles Liebe
eure Manu




Donnerstag, 17.12.2015, 20:08

Birnen - Möhren - Salat mit gerösteten Walnüssen

500 g Möhren
2 Birnen
1 Bio-Limette
50 ml Gemüsebrühe
1 EL Senf
1 TL flüssiger Honig
Salz, Pfeffer aus der Mühle
2 EL Walnussöl
1 Bund Minze
100 g kalifornische Walnüsse
Salz, Pfeffer frisch gemahlen
100 g Feta

1. Möhren putzen, schälen und grob raspeln. Birnen waschen, vierteln und entkernen. Früchte in dünne Spalten schneiden.

2. Limette waschen und die Schale abraspeln. Frucht halbieren und auspressen. Limettensaft und -schale mit Brühe, Senf, Honig, Salz, Pfeffer und Walnussöl verquirlen.
Möhren und Birnen mit der Vinaigrette vermischen.

3. Minze waschen, trocken schütteln und Blättchen abzupfen. Walnüsse ohne Fett in einer Pfanne rösten und dann etwas abkühlen lassen. Birnen-Möhren-Salat mit Salz und Pfeffer würzen. Minze und Walnüsse unterheben. Feta zerkleinern und über den Salat streuen.



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Kartoffel-Pilz-Rolle

300 g Champignons
1 Zwiebel
je 1 Bund glatte Petersilie und Schnittlauch
6 EL Öl
200 g TK-Pfifferlinge
Salz, Pfeffer, Zucker
2 Eier (Gr. M)
1 Packung (750 g) Kloßteig "halb + halb" (Kühlregal)
etwas + 40 g Mehl
etwas + 40 g + 1 EL Butter
350 g Fingermöhren ersatzweise Bundmöhren
400 g Pastinaken
2 Stangen Porree
4 EL Haselnusskerne
100 g Gruyèrekäse
250 g Schlagsahne
400 ml Gemüsefond (Glas)
Alufolie

1. Für die Füllung Champignons putzen, evtl. waschen und in Scheiben schneiden. Zwiebel schälen und fein würfeln. Kräuter waschen, trocken schütteln. Petersilie fein hacken. Schnittlauch in Röllchen schneiden.

2. 2 EL Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Gefrorene Pfifferlinge darin ca. 10 Minuten braten. Champignons ca. 5 Minuten mitbraten. Zwiebel zugeben und 2–3 Minuten weiterbraten. Vom Herd nehmen, mit Salz und Pfeffer würzen, abkühlen lassen. 1 Ei und Kräuter unterrühren.

3. Kloßteig und 1 Ei mit den Händen verkneten. Ein Geschirrtuch mit Mehl bestäuben. Teig daraufgeben, mit Mehl bestäuben und zu einem Rechteck (ca. 28 x 34 cm) ausrollen. Pilzmasse darauf verteilen, dabei an der hinteren Längsseite einen ca. 3 cm breiten Rand frei lassen. Teig mithilfe des Küchentuchs in Richtung der freien Seite aufrollen. Rolle auf ein mit Butter bestrichenes Stück Alufolie setzen. In die Folie einrollen, zweites Stück Alufolie dar­umwickeln und an den Enden zusammendrehen. Salzwasser in einem weiten Topf oder Bräter aufkochen. Rolle bei schwacher Hitze darin ca. 40 Minuten ziehen lassen. Herausnehmen, abtropfen und abkühlen lassen.

4. Möhren und Pastinaken putzen, schälen und waschen. Bei den Möhren etwas Grün stehen lassen. Pastinaken längs halbieren und in Scheiben schneiden. Porree putzen, waschen und in Scheiben schneiden. Große Pfanne reinigen. Nüsse grob hacken und in der Pfanne ohne Fett goldbraun rösten. Herausnehmen. 2 EL Öl in der Pfanne erhitzen. Möhren und Pastinaken darin bei mittlerer Hitze ca. 8 Minuten unter Wenden braten. Porree zugeben und ca. 5 Minuten mitbraten.

5. Für die Soße Gruyèrekäse fein reiben. 40 g Butter erhitzen und 40 g Mehl darüberstäuben, kurz anschwitzen. Sahne und Fond unter Rühren zugießen, aufkochen und ca. 5 Minuten köcheln. Käse einrühren und schmelzen. Mit Salz, Pfeffer und 1 Prise Zucker abschmecken.

6. Rolle aus der Folie wickeln und in fingerdicke Scheiben schneiden. 2 EL Öl und 1 EL Butter in einer zweiten großen Pfanne erhitzen. Die Scheiben darin von jeder Seite ca. 2 Minuten kräftig anbraten. Mit Gemüse und Soße anrichten. Mit Nüssen bestreuen.



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Maroni-Parfait

125 g QimiQ
250 g Marone(n), pürierte
3 EL Kirschwasser
2 EL Sirup (Karamellsirup)
2 Eiweiß, steif geschlagen
100 ml Schlagsahne
4 Feige(n), frische
50g Zucker
16 Marone(n), geschälte

Qimiq glattrühren.
Maronipüree, Kirschwasser und Karamellsirup zugeben. Den geschlagenen Rahm und den Eischnee unterziehen. In eine mit Klarsichtfolie ausgelegte Form (Cake- oder Terrinenform) füllen und in den Tiefkühler stellen (ca. 6 Stunden).

Die ganzen Kastanien im Zucker karamellisieren. Die Feigen halbieren.

Das Parfait in Scheiben schneiden, auf Tellern mit den glasierten Maroni und den Feigen anrichten.



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Super saftiger, glutenfreier Schoko-Fudge-Kuchen

Durch die Bohnen wird dieser Kuchen auch ohne viel Fett super saftig. Zwei Stück davon enthalten übrigens so viel Protein wie ein ganzes Ei!

Zutaten für ca. 12 Stück
300 g gekochte schwarze Bohnen (Am besten vor dem Kochen über Nacht einweichen)
2 EL Kakao
100 g Kokosblütensirup oder Agavendicksaft
2 EL Kokosöl
1 Prise Salz
½ TL Backpulver
80 g gehackte Zartbitterschokolade (am besten Rohkostschoko ohne Zucker, weglassen auf eigene Gefahr)
1 große Messerspitze gemahlene Vanille
optional: 1 handvoll Nüsse wie Mandeln, Haselnüsse,... und mehr Schoko für die Glasur

1. Alle Zutaten gut mischen.

2. Teig in eine eckige, mit Backpapier ausgelegte Auflaufform geben.

3. Bei 180 °C ca. 15-20 min in den Ofen.

4. Wer möchte, kann die etwas abgekühlten Brownies noch mit Schoko überziehen.



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21.Dez. – 05.Jan. Rauhnächte

Vom 25. Dezember bis zum 6. Januar jeden Jahres gibt es die zwölf sogenannten Rauhnächte. Die zwölf ergibt sich aus den 6 letzten Tagen (Nächten) des Alten und den 6 ersten des Neuen Jahres. Sie symbolisieren die 12 Sternzeichen, bzw. auch die zwölf kommenden Monate des Neuen Jahres. Alles was uns an einem dieser Tage oder Nächte begegnet, passiert oder auch als Idee einfällt, kann sich im entsprechenden Monat oder aber im Zeitraum des entsprechenden Sternzeichens erfüllen - so steht also der 25.12. und die Nacht vom 25. auf den 26.Dezember für den Januar oder aber für den Steinbockzeitraum des kommenden Jahres - usw.
Doch richtiger beginnen diese magischen Wunder-Nächte bereits am Vorabend zum 21.Dezember - also zur Wintersonnwende, bzw. am St. Thomastag. An diesem Abend muss alles gründlich mit Ritualkräutern durchgeräuchert werden: Haus oder Wohnung, früher auch Ställe und Felder. Damit vertreibt man böse Geister, damit sie nicht die nahende 'heilige Zeit' stören.

Orakeln, besonders zu den Rauhnächten: Man legt sich verkehrt herum ins Bett, bittet die guten Geister oder am besten gleich den Hl. Thomas (Thomasnacht; die Nacht vom 21. Auf den 22.Dez.) um Hilfe und kann dann, wenn man Glück hat, den neuen Geliebten im Traum sehen.

Die Rauhnächte existieren in der Überlieferung und im heimischen Brauchtum seit langer Zeit und kommen aus germanischer Tradition. Sie werden als symbolische Tage des Übergangs - wie z.B. vom Leben zum Tod und umgekehrt (Neu- und Wiedergeburt) gesehen - also auch als eine Art Zeit der Sühne, der Auf- oder Abrechnung über die Taten des vergangenen Jahres (Lebens). An diesen Tagen soll man sich besinnen und wenn nötig läutern, aber auf jeden Fall eine Neubestimmung oder weiterführende Pläne für das neue Jahr (Leben) finden.
Natürlich ist vor allem auch die Nacht vom 24. auf den 25.12. besonders heilig und bedeutungsschwer. So können in dieser Nacht die Tiere zu uns sprechen. Und: In dieser Nacht sind Rituale und Orakel, die mit Glück und Geld zu tun haben, besonders sinnvoll.

Die Nacht vom 31.12. zum 1.1 hat die stärkste Wahrsagewirkung - und auch sie hat (so wie die Thomasnacht) mit Liebe, Ehe, Familie zu tun. Die Nacht vom 5. zum 6.1. ist dann besonders wichtig, um Überflüssiges, unnötig Altes oder Belastendes aus dem vergangenen Jahr endgültig abzuwerfen. Vergangenheit kann man in dieser Nacht gut vertreiben und gleichzeitig gute Kräfte für das Neue Jahr beschwören. In dieser letzten Rauhnacht soll man eine Zeitlang alle Fenster öffnen, die bösen Geister hinaus schicken und die guten herein bitten.

Die Bezeichnung Rauhnächte kommt von rauh (wie wild), von Rauch oder Räuchern und von pelzig - damit ist das Aussehen der bösen Geister gemeint. Man nimmt an, dass diese Tage früher Rauchnächte hießen. In all diesen Nächten sind die Geister besonders aktiv und tapfere Menschen ziehen hinaus, um die Bösen von ihnen zu vertreiben.

Zu Hause wurden früher diese Dämonen richtiggehend ausgeräuchert - also mit Räucherwerk, magischen Handlungen, Brandopfern oder kleinen Feuern im Garten. Aber auch später passten diese mystisch-magischen Tage ins Bild, denn zur Weihnachtszeit sollen nur gute Geister um uns herum sein und wirken. In diesen Nächten ist alles besonders wirkungsvoll, was mit Zauberei, Orakeln, Kartenlegen und vor allem mit unseren Träumen zu tun hat. So soll man in dieser Zeit möglichst oft diese Rituale, Befragungen und ähnliches ausüben.
Aber vor allem soll man sich jeden Traum dieser Nächte gut merken und am besten aufschreiben, denn viele dieser Träume werden wahr, enthalten eine wichtige Botschaft oder geben bildhaft eine Antwort auf ein schwieriges Problem.
Die Märchen-, bzw. Sagengestalt der Frau Holle ist Schutzpatronin dieser Tage. Sie mag es nicht, wenn jemand faul oder unnütz in den Tag hinein lebt, sie ist sehr streng und achtet darauf, dass jeder seiner Bestimmung gemäss lebt und sich entwickelt.
Sie wirkt hier wie eine Richterin über Gut und Böse und wie die Hüterin über die Anlagen der Menschen: Dass Talente genutzt werden und schlechte Angewohnheiten möglichst abgelegt. Deshalb ist es in der Zeit der Rauhnächte besonders wichtig, alles in der Wohnung und an sich selbst rein und sauber zu halten.
Man soll auch keine Wäsche waschen oder aufhängen, denn sonst gibt es eine Leiche; man soll nicht verreisen, nicht backen, nicht schwer arbeiten, nicht fegen, kein Rad drehen und nicht spinnen, das sieht Frau Holle nicht gerne. Ebenso sollte man auf Hülsenfrüchte verzichten. Alle diese Dinge müssen am Vortag der Wintersonnenwende erledigt werden. An diesem Vortag wird die Wohnung gründlich gereinigt. Danach soll man sich neue Kleidung zulegen. Denn nur in diesen zwölf Tagen erlaubt Frau Holle, dass man sich ausruht und ganz auf sein Inneres und Wesentliches besinnt. Sie schätzt es auch durchaus, wenn man ihr kleine Geschenke oder Aufmerksamkeiten macht.
Besonders gern hat sie Brot, Kuchen, Gebäck und Mohn.
Vielleicht erweist sie sich dann im kommenden Jahr gnädig und erfüllt so manchen tief ersehnten Wunsch. Die ursprüngliche germanische Göttin hierzu ist Holda oder Hel, in der griechischen Mythologie entspricht sie Hekate (der Göttin der Unter- oder Zwischenwelt). Ihr zur Seite steht Odin-Wodan - beide führen die 'wilde Jagd' der Hexen an, die in diesen Nächten auf ihren Besen durch die Lüfte reiten. Daher ist es in manchen Gegenden noch heute Tradition, in dieser Zeit neue Besen anzufertigen oder zu besorgen. Im Alpenraum entspricht Frau Holle, Holda oder Hel auch der Wintergöttin Berchta (Perchta) - davon kommen die Perchtenumzüge in der Schweiz. Sie finden vor allem in der letzten Rauhnacht (vom 5. auf den 6.Januar) statt.
Ich finde es sehr beachtlich wie wir diese heidnischen Bräuche und Mythen in unsere Zeit übernommen haben.
Wir backen Plätzchen, wir putzen ganz besonders gründlich, wir waschen keine Wäsche, wir lüften Nachts, wir ruhen uns aus, die stade Zeit, (zumindest bis vor kurzer Zeit), wir besuchen liebe Menschen, wir räuchern, wir schmücken die Stube und den Baum … ganz unbewusst hat sich das in viele Familien, Gemeinden, Menschen als vertraut ausgebreitet und wird von Generation zu Generation weitergegeben oder wieder entdeckt



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und weil ich mich nit entscheiden konnte hab ich mich für beide Story´s entschieden - Darum ist es so lange .. sorry und viel Spaß beim lesen

espresso


Donnerstag, 17.12.2015, 08:13

Das Gestalten des heutigen Fensters ist mir so schwer gefallen.
Es endete jedesmal in endlose Tränenbäche.
Meine Idee dieses Fenster meinen Vater, welcher bereits 2002 gestorben ist und heute seinen 82. Geburtstag hätte, zu widmen scheiterte daran, dass es eine Psychologiearbeit geworden wäre.

Alle anderen Weihnachtsthemen sind wir heuer so fremd, daher meine kopierte Story aus dem Fester von 2013



Das kleine Wunder des Herzens
von Irma Bamert

Eins, zwei, drei...verflixt, Bertha! Wo steckst du? Ludwig, konnte es nicht fassen, immer die gleiche Henne, jeden Abend. Er stapfte mit seinen viel zu großen Stiefeln, einem geschenktem Gaul sieht man nicht ins Maul, in Richtung des Stalles.
Seine vier Hühner waren Ludwig sehr wichtig. Dem grimmigen Bauern waren seine Tiere überhaupt sehr wichtig. Denn diese hintergingen ihn nicht, tischtem ihm keine Lügen auf und lachten nicht über ihn. Und auch wenn das Huhn Bertha eine sehr eigenwillige Dame war, war es Ludwigs Liebling und es machte ihm nichts aus, das sich dieses Federvieh, fast täglich den Spass machte sich zu verstecken. Mit grosser fürsorge trug er dann das gesuchte Tier vom Stall in das Häuschen der gefederten Damen, strich Bertha über den Kamm, kraulte in ihren Federn und wünschte allen eine gute Nacht. Mit leisem Gegacker und den täglich frischen Eiern sagten sie ihrem Meister Danke.
So war Bauer Ludwig auch selten zu sehen im Dorf. Nur für die notwendigsten Einkäufe sah man ihn mit seinem alten Traktor in das Tal fahren. Besser gesagt, man hörte ihn, denn das alte Gefährt war schon recht verbraucht und knatterte recht laut vor sich hin. Eine stinkende Rauchwolke markierte den Weg hinter ihnen.
Wie immer gab Ludwig sich sehr wortkarg, als er den Dorfladen betrat. Seine Stiefel schlürften über den frisch gesäuberten Boden und hinterließen einen Pfad duftenden Stallmistes. Was Ludwig natürlich wieder mit grosser Beliebtheit schmückte...Beladen mit Hühnerfutter und dem sonst notwendigen Sachen machte er sich auf den Heimweg. Es entging ihm jedoch nicht, wie die Leute hinter ihm tratschten und ihn einen komischen Kauz nannten.
Naja, so unrecht hatten sie nicht. Aber schließlich waren es Menschen, die ihn zu diesem seltsamen Vogel gemacht hatten. Liebe, war ein Wort und nur ein Wort. Erfahren durfte er die Bedeutung von Liebe nie.
Aufgewachsen bei seinem Onkel, ohne Liebe, ohne Geborgenheit, in einem Zuhause, wo es nur Worte der Wut und des Zornes gab. Der Onkel war vor einiger Zeit verstorben und hatte ihm den Hof vermacht. Alte Gebäude, alte Maschinen, ja selbst die Stiefel waren ihm zu groß. Nur das Hühnerhaus war in einem tadellosen Zustand. Sein Alltag bestand aus Arbeit, schon in jungen Jahren. Sein Onkel verlangte viel von ihm, ohne Verständnis für die Bedürfnisse eines Jungen. Einzig die Hühner blieben ihm. Das war sein alleiniges Reich, seine Freunde und die Hühner waren seine einzigen Freunde.
Da der Junge mit dem Sprechen Mühe hatte und er nicht gerade als groß und stark zu bezeichnen war, hatte er auch in der Schule kein Glück Freunde zu finden. So war er nun einsam auf seinem Hof mit seinen Tieren. Jedoch hinter seiner grimmigen Art war auch tief in ihm eine Hoffnung. Eine Hoffnung bewirkt durch den Glauben an Gott. Je älter er wurde umso mehr konnte er in seinem Herzen kleine Funken entdecken, die ein ungewohntes Gefühl der Freude in ihm aufleben liesse. Besonders wenn er bei seinen Tieren war, durfte er dies immer etwas mehr spüren.
Auch wurde ihm bewusst, dass er auch in den Menschenseine Grimmigkeit widerspiegelte, solange er gar nichts anderes wollte, als die schlechte Seite in den Menschen zu sehen. Und so fing er an zu beten. Mit der Zeit spürte er sein Herz. Ich habe ein Herz dachte er. Und die Tiere schienen das zu spüren.
Sein Hof erstrahlte trotz der alten Gebäude in einem neuen Glanz. Bei seinem nächsten Besuch im Dorf waren seine Stiefel geputzt. Und er brachte ein halbwegs freundliches "Grüss Gott" über die Lippen. Die Leute dachten sich verhört zu haben und wußten gar nicht recht wie sie reagieren sollten. Jedoch bei jedem Besuch wurde deutlicher, dass auch die Leute ihn freundlich grüssten. Und er bemerkte, dass er sein altes Leben hinter sich lassen konnte. In kleinen aber wirksamen Schritten. Auch wenn ihm so viel Leid und Schmerz in seinem Leben zugefügt worden war. Er musste es hinter sich lassen und nicht jeden einzelnen Menschen dafür verantwortlich machen.
Zwei Schritte voraus und einen zurück, aber mit Liebe, Glauben und Vertrauen spürte er, dass nicht nur seine geliebte Bertha und de anderen Hühner, sondern auch die Menschen ihre guten Seiten haben. Und selbst die Leute im Dorf freuten sich nach einiger Zeit, wenn der stinkende, klappernde Traktor zu hören war und jeder im Dorf wußte, dass Ludwigs Hühner Futter brauchen. Die Menschen hatten begonnen Ludwig, diesen komischen Kauz zu lieben.



Lizzy