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Donnerstag, 17.12.2015, 20:08

Birnen - Möhren - Salat mit gerösteten Walnüssen

500 g Möhren
2 Birnen
1 Bio-Limette
50 ml Gemüsebrühe
1 EL Senf
1 TL flüssiger Honig
Salz, Pfeffer aus der Mühle
2 EL Walnussöl
1 Bund Minze
100 g kalifornische Walnüsse
Salz, Pfeffer frisch gemahlen
100 g Feta

1. Möhren putzen, schälen und grob raspeln. Birnen waschen, vierteln und entkernen. Früchte in dünne Spalten schneiden.

2. Limette waschen und die Schale abraspeln. Frucht halbieren und auspressen. Limettensaft und -schale mit Brühe, Senf, Honig, Salz, Pfeffer und Walnussöl verquirlen.
Möhren und Birnen mit der Vinaigrette vermischen.

3. Minze waschen, trocken schütteln und Blättchen abzupfen. Walnüsse ohne Fett in einer Pfanne rösten und dann etwas abkühlen lassen. Birnen-Möhren-Salat mit Salz und Pfeffer würzen. Minze und Walnüsse unterheben. Feta zerkleinern und über den Salat streuen.



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Kartoffel-Pilz-Rolle

300 g Champignons
1 Zwiebel
je 1 Bund glatte Petersilie und Schnittlauch
6 EL Öl
200 g TK-Pfifferlinge
Salz, Pfeffer, Zucker
2 Eier (Gr. M)
1 Packung (750 g) Kloßteig "halb + halb" (Kühlregal)
etwas + 40 g Mehl
etwas + 40 g + 1 EL Butter
350 g Fingermöhren ersatzweise Bundmöhren
400 g Pastinaken
2 Stangen Porree
4 EL Haselnusskerne
100 g Gruyèrekäse
250 g Schlagsahne
400 ml Gemüsefond (Glas)
Alufolie

1. Für die Füllung Champignons putzen, evtl. waschen und in Scheiben schneiden. Zwiebel schälen und fein würfeln. Kräuter waschen, trocken schütteln. Petersilie fein hacken. Schnittlauch in Röllchen schneiden.

2. 2 EL Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Gefrorene Pfifferlinge darin ca. 10 Minuten braten. Champignons ca. 5 Minuten mitbraten. Zwiebel zugeben und 2–3 Minuten weiterbraten. Vom Herd nehmen, mit Salz und Pfeffer würzen, abkühlen lassen. 1 Ei und Kräuter unterrühren.

3. Kloßteig und 1 Ei mit den Händen verkneten. Ein Geschirrtuch mit Mehl bestäuben. Teig daraufgeben, mit Mehl bestäuben und zu einem Rechteck (ca. 28 x 34 cm) ausrollen. Pilzmasse darauf verteilen, dabei an der hinteren Längsseite einen ca. 3 cm breiten Rand frei lassen. Teig mithilfe des Küchentuchs in Richtung der freien Seite aufrollen. Rolle auf ein mit Butter bestrichenes Stück Alufolie setzen. In die Folie einrollen, zweites Stück Alufolie dar­umwickeln und an den Enden zusammendrehen. Salzwasser in einem weiten Topf oder Bräter aufkochen. Rolle bei schwacher Hitze darin ca. 40 Minuten ziehen lassen. Herausnehmen, abtropfen und abkühlen lassen.

4. Möhren und Pastinaken putzen, schälen und waschen. Bei den Möhren etwas Grün stehen lassen. Pastinaken längs halbieren und in Scheiben schneiden. Porree putzen, waschen und in Scheiben schneiden. Große Pfanne reinigen. Nüsse grob hacken und in der Pfanne ohne Fett goldbraun rösten. Herausnehmen. 2 EL Öl in der Pfanne erhitzen. Möhren und Pastinaken darin bei mittlerer Hitze ca. 8 Minuten unter Wenden braten. Porree zugeben und ca. 5 Minuten mitbraten.

5. Für die Soße Gruyèrekäse fein reiben. 40 g Butter erhitzen und 40 g Mehl darüberstäuben, kurz anschwitzen. Sahne und Fond unter Rühren zugießen, aufkochen und ca. 5 Minuten köcheln. Käse einrühren und schmelzen. Mit Salz, Pfeffer und 1 Prise Zucker abschmecken.

6. Rolle aus der Folie wickeln und in fingerdicke Scheiben schneiden. 2 EL Öl und 1 EL Butter in einer zweiten großen Pfanne erhitzen. Die Scheiben darin von jeder Seite ca. 2 Minuten kräftig anbraten. Mit Gemüse und Soße anrichten. Mit Nüssen bestreuen.



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Maroni-Parfait

125 g QimiQ
250 g Marone(n), pürierte
3 EL Kirschwasser
2 EL Sirup (Karamellsirup)
2 Eiweiß, steif geschlagen
100 ml Schlagsahne
4 Feige(n), frische
50g Zucker
16 Marone(n), geschälte

Qimiq glattrühren.
Maronipüree, Kirschwasser und Karamellsirup zugeben. Den geschlagenen Rahm und den Eischnee unterziehen. In eine mit Klarsichtfolie ausgelegte Form (Cake- oder Terrinenform) füllen und in den Tiefkühler stellen (ca. 6 Stunden).

Die ganzen Kastanien im Zucker karamellisieren. Die Feigen halbieren.

Das Parfait in Scheiben schneiden, auf Tellern mit den glasierten Maroni und den Feigen anrichten.



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Super saftiger, glutenfreier Schoko-Fudge-Kuchen

Durch die Bohnen wird dieser Kuchen auch ohne viel Fett super saftig. Zwei Stück davon enthalten übrigens so viel Protein wie ein ganzes Ei!

Zutaten für ca. 12 Stück
300 g gekochte schwarze Bohnen (Am besten vor dem Kochen über Nacht einweichen)
2 EL Kakao
100 g Kokosblütensirup oder Agavendicksaft
2 EL Kokosöl
1 Prise Salz
½ TL Backpulver
80 g gehackte Zartbitterschokolade (am besten Rohkostschoko ohne Zucker, weglassen auf eigene Gefahr)
1 große Messerspitze gemahlene Vanille
optional: 1 handvoll Nüsse wie Mandeln, Haselnüsse,... und mehr Schoko für die Glasur

1. Alle Zutaten gut mischen.

2. Teig in eine eckige, mit Backpapier ausgelegte Auflaufform geben.

3. Bei 180 °C ca. 15-20 min in den Ofen.

4. Wer möchte, kann die etwas abgekühlten Brownies noch mit Schoko überziehen.



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21.Dez. – 05.Jan. Rauhnächte

Vom 25. Dezember bis zum 6. Januar jeden Jahres gibt es die zwölf sogenannten Rauhnächte. Die zwölf ergibt sich aus den 6 letzten Tagen (Nächten) des Alten und den 6 ersten des Neuen Jahres. Sie symbolisieren die 12 Sternzeichen, bzw. auch die zwölf kommenden Monate des Neuen Jahres. Alles was uns an einem dieser Tage oder Nächte begegnet, passiert oder auch als Idee einfällt, kann sich im entsprechenden Monat oder aber im Zeitraum des entsprechenden Sternzeichens erfüllen - so steht also der 25.12. und die Nacht vom 25. auf den 26.Dezember für den Januar oder aber für den Steinbockzeitraum des kommenden Jahres - usw.
Doch richtiger beginnen diese magischen Wunder-Nächte bereits am Vorabend zum 21.Dezember - also zur Wintersonnwende, bzw. am St. Thomastag. An diesem Abend muss alles gründlich mit Ritualkräutern durchgeräuchert werden: Haus oder Wohnung, früher auch Ställe und Felder. Damit vertreibt man böse Geister, damit sie nicht die nahende 'heilige Zeit' stören.

Orakeln, besonders zu den Rauhnächten: Man legt sich verkehrt herum ins Bett, bittet die guten Geister oder am besten gleich den Hl. Thomas (Thomasnacht; die Nacht vom 21. Auf den 22.Dez.) um Hilfe und kann dann, wenn man Glück hat, den neuen Geliebten im Traum sehen.

Die Rauhnächte existieren in der Überlieferung und im heimischen Brauchtum seit langer Zeit und kommen aus germanischer Tradition. Sie werden als symbolische Tage des Übergangs - wie z.B. vom Leben zum Tod und umgekehrt (Neu- und Wiedergeburt) gesehen - also auch als eine Art Zeit der Sühne, der Auf- oder Abrechnung über die Taten des vergangenen Jahres (Lebens). An diesen Tagen soll man sich besinnen und wenn nötig läutern, aber auf jeden Fall eine Neubestimmung oder weiterführende Pläne für das neue Jahr (Leben) finden.
Natürlich ist vor allem auch die Nacht vom 24. auf den 25.12. besonders heilig und bedeutungsschwer. So können in dieser Nacht die Tiere zu uns sprechen. Und: In dieser Nacht sind Rituale und Orakel, die mit Glück und Geld zu tun haben, besonders sinnvoll.

Die Nacht vom 31.12. zum 1.1 hat die stärkste Wahrsagewirkung - und auch sie hat (so wie die Thomasnacht) mit Liebe, Ehe, Familie zu tun. Die Nacht vom 5. zum 6.1. ist dann besonders wichtig, um Überflüssiges, unnötig Altes oder Belastendes aus dem vergangenen Jahr endgültig abzuwerfen. Vergangenheit kann man in dieser Nacht gut vertreiben und gleichzeitig gute Kräfte für das Neue Jahr beschwören. In dieser letzten Rauhnacht soll man eine Zeitlang alle Fenster öffnen, die bösen Geister hinaus schicken und die guten herein bitten.

Die Bezeichnung Rauhnächte kommt von rauh (wie wild), von Rauch oder Räuchern und von pelzig - damit ist das Aussehen der bösen Geister gemeint. Man nimmt an, dass diese Tage früher Rauchnächte hießen. In all diesen Nächten sind die Geister besonders aktiv und tapfere Menschen ziehen hinaus, um die Bösen von ihnen zu vertreiben.

Zu Hause wurden früher diese Dämonen richtiggehend ausgeräuchert - also mit Räucherwerk, magischen Handlungen, Brandopfern oder kleinen Feuern im Garten. Aber auch später passten diese mystisch-magischen Tage ins Bild, denn zur Weihnachtszeit sollen nur gute Geister um uns herum sein und wirken. In diesen Nächten ist alles besonders wirkungsvoll, was mit Zauberei, Orakeln, Kartenlegen und vor allem mit unseren Träumen zu tun hat. So soll man in dieser Zeit möglichst oft diese Rituale, Befragungen und ähnliches ausüben.
Aber vor allem soll man sich jeden Traum dieser Nächte gut merken und am besten aufschreiben, denn viele dieser Träume werden wahr, enthalten eine wichtige Botschaft oder geben bildhaft eine Antwort auf ein schwieriges Problem.
Die Märchen-, bzw. Sagengestalt der Frau Holle ist Schutzpatronin dieser Tage. Sie mag es nicht, wenn jemand faul oder unnütz in den Tag hinein lebt, sie ist sehr streng und achtet darauf, dass jeder seiner Bestimmung gemäss lebt und sich entwickelt.
Sie wirkt hier wie eine Richterin über Gut und Böse und wie die Hüterin über die Anlagen der Menschen: Dass Talente genutzt werden und schlechte Angewohnheiten möglichst abgelegt. Deshalb ist es in der Zeit der Rauhnächte besonders wichtig, alles in der Wohnung und an sich selbst rein und sauber zu halten.
Man soll auch keine Wäsche waschen oder aufhängen, denn sonst gibt es eine Leiche; man soll nicht verreisen, nicht backen, nicht schwer arbeiten, nicht fegen, kein Rad drehen und nicht spinnen, das sieht Frau Holle nicht gerne. Ebenso sollte man auf Hülsenfrüchte verzichten. Alle diese Dinge müssen am Vortag der Wintersonnenwende erledigt werden. An diesem Vortag wird die Wohnung gründlich gereinigt. Danach soll man sich neue Kleidung zulegen. Denn nur in diesen zwölf Tagen erlaubt Frau Holle, dass man sich ausruht und ganz auf sein Inneres und Wesentliches besinnt. Sie schätzt es auch durchaus, wenn man ihr kleine Geschenke oder Aufmerksamkeiten macht.
Besonders gern hat sie Brot, Kuchen, Gebäck und Mohn.
Vielleicht erweist sie sich dann im kommenden Jahr gnädig und erfüllt so manchen tief ersehnten Wunsch. Die ursprüngliche germanische Göttin hierzu ist Holda oder Hel, in der griechischen Mythologie entspricht sie Hekate (der Göttin der Unter- oder Zwischenwelt). Ihr zur Seite steht Odin-Wodan - beide führen die 'wilde Jagd' der Hexen an, die in diesen Nächten auf ihren Besen durch die Lüfte reiten. Daher ist es in manchen Gegenden noch heute Tradition, in dieser Zeit neue Besen anzufertigen oder zu besorgen. Im Alpenraum entspricht Frau Holle, Holda oder Hel auch der Wintergöttin Berchta (Perchta) - davon kommen die Perchtenumzüge in der Schweiz. Sie finden vor allem in der letzten Rauhnacht (vom 5. auf den 6.Januar) statt.
Ich finde es sehr beachtlich wie wir diese heidnischen Bräuche und Mythen in unsere Zeit übernommen haben.
Wir backen Plätzchen, wir putzen ganz besonders gründlich, wir waschen keine Wäsche, wir lüften Nachts, wir ruhen uns aus, die stade Zeit, (zumindest bis vor kurzer Zeit), wir besuchen liebe Menschen, wir räuchern, wir schmücken die Stube und den Baum … ganz unbewusst hat sich das in viele Familien, Gemeinden, Menschen als vertraut ausgebreitet und wird von Generation zu Generation weitergegeben oder wieder entdeckt



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und weil ich mich nit entscheiden konnte hab ich mich für beide Story´s entschieden - Darum ist es so lange .. sorry und viel Spaß beim lesen

espresso


 
mmmmmmhhhhhhhh
Kartoffel-Pilz-Rolle - wie lecker wär das jetzt.
Und den Schoko-Kuchen drauf - für mich ohne Nüsse.

Danke für die tollen Rezepte!!!
 
TOLL!
ein herrliches adventfensterl!
vielen dank für die rezepte und infos!
die kartoffel-pilzrolle mag ich SOFORT haben!
:-)

liebe grüße
 
Wird das dein Weihnachtsessen??
:-))))


LG
eve
 
liebe milli
sehr gerne bekommst ein Stück .. aber erst zu Weihnachten .. von beidem

lg
espresso
 
liebe marieblue
danke ..

sofort geht nur wenn du´s selber macht ...

lg
espresso
 
liebe eve
an einem der drei Tage .. an welchem weis ich noch nicht ..

bis jetzt ist nur der 24. verplant und da gibt's Würstchen - für mich die Vegetarischen - und Kartoffelsalat von meiner Schwägerin selbst gemacht ... wie immer

lg
espresso
 
Sehr interessant...
Ja, die Bräuche und Riten samt Rezepten für den Küchenplan sind schon beachtlich... Ich für meinen Teil hab mir vor einem Jahr zum Einstand in meine neue Wohnung, in der ich erst jetzt so langsam ankomme, ein Weihrauch-Brennerle gekauft, mit Kerzenheizung und Weihrauch (Paradies)... Gerade gestern Abend war mir danach zumute, mit dem Weihrauch in die letzten Tage des Jahres zu gleiten...
 
liebe bilial
ich bin fasziniert von den Rauhnächten und vom räuchern .. gerade habe ich Wacholderholz und -beeren erstanden, ebenso getrocknete Königskerze - auf die ich mich ganz besonders freue ...

und ich liebe Myrrhe ... das ist der Weihrauch ganz speziell für mich.
Als ich zu meinem ersten Räucherseminar war hat mir unser Rauchmeister einen großen, wundervollen Handschmeichler aus Myrrhe in die Hand gedrückt und gesagt das Myrrhe viel mit Weiblichkeit und Gefühlen zu tun hat und er spürt das dieser "Bocken" für mich bestimmt ist - er hätte ihn seit Jahren und sowas noch nie gespürt .. als ich diesen dann ich meinen Händen hielt musste ich weinen ... ganz so als hätten wir uns gefunden - die Myrrhe und ich ...

lg
espresso
 
wow
Danke für dieses beeindruckende 18. Türchen. Die Rezepte lesen sich so lecker, dass man sofort davon kosten möchte. Werde sie mir aber kopieren um die Kartoffel-Pilz-Rolle zu kochen bzw. das Maroni-Parfait.
Ganz liebe Grüße
 
@Espresso,
Wahnsinn, da sind aber viele gute Rezepte dabei und schaut alles so gut aus, da könnt sogar ich in Versuchung kommen etwas zu probieren, obwohl ich nicht so gerne koche.
Sehr lecker schaut das alles aus und ich denke nicht, dass das ein Problem ist wenns eine längere Story ist, ich lese gerne.
glg indian